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Seit 16 Jahren sitzt einer der brutalsten Verbrecher von Luxemburg Nico Reisdorff hinter Gittern. Im Gefängnis hat Nico genug Zeit in Isolation gelebt, um über seinen Lebenslauf zu überlegen. Ich glaube dieses Buch ist ein „stepping stone" zur Resozialisierung. Ob Luxemburg die Rehabilitation von Gefangenen verbessert ist mir unbekannt. Das wollte ich Nico fragen.
Ich finde, dass dieses Buch keine Entschuldigung ist für das was er gemacht hat oder mitgemacht hat. Er sagt genau was und wie er es gemacht hat. Er gibt niemandem die Schuld, aber er hat gesagt, dass das Resozialisierungsprogramm in den 80er Jahren sehr wenig zu bieten hatte. Das ist der Grund warum er selbst dem Staat den Krieg gegen die Gesellschaft im Jahre 1983 deklarierte. Kein Geld, keine Wohnung, keine Hilfe zur Resozialisierung. Darum hat er sich entschlossen, Luxemburg zu terrorisieren wie Keiner vorher.
Als Einzelgänger der keinen Alkohol trinkt und nichts mit Drogen zu tun hat, geht er durch die kalten und nassen Strassen in Luxemburg um Arbeit zu suchen, erfolglos! Auf Seite 118 sagt er, „Wenn man es so nimmt, dann bestand mein ganzes Leben aus Fehlentscheidungen." Ich bin sicher, dass er in Schrassig neben vielen anderen sitzt, die dieselben Fehler gemacht haben.
Als Offset Drucker kann ich verstehen, dass man Spass haben kann mit der Arbeit als Buchbinder. Endlich hat er
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